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Claudia Moscovici - Autorin - GM

Claudia Moscovici - Autorin - GM

Publié le 3 août 2022 Mis à jour le 3 août 2022
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Claudia Moscovici - Autorin - GM

Das soziale Netzwerk Panodyssey.com wurde von dem französischen Unternehmer und Medienexperten Alexandre Leforestier ins Leben gerufen und revolutioniert gerade die Kulturszene, indem es als internationale und interkulturelle Plattform dient. Panodyssey bietet Künstlern, Schriftstellern, Fotografen, Journalisten, Regisseuren, Redakteuren, Architekten, Geschäftsleuten und Technikinnovateuren die Möglichkeit, gemeinsam an kreativen Projekten zu arbeiten. In einem kürzlich erschienenen Artikel in Challenges.fr erklärte Claudia Ferrazzi, die Präsidentin von Viaarte und ehemalige Beraterin des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dass auch führende Personen der Wirtschaft eine Rolle dabei spielen, Kulturschaffenden den Weg zu ebnen.

Als Verfechterin der französischen Aufklärung und Fan der Philosophen und Salonbesucher des 18. Jahrhunderts - dieser genialen Köpfe, die in so vielen Bereichen der Kunst und der Wissenschaft versiert und aktiv waren - finde ich ein solches Projekt besonders spannend. Trotz der fortschreitenden Spezialisierung der Fachgebiete in den letzten Jahrhunderten sind die interdisziplinären Kultursalons wieder aktuell geworden, doch basieren sie heute auf den Technologien und sozialen Netzwerken des 21. Jahrhunderts. Und ähnlich wie zu Zeiten der Renaissance und der Aufklärung die Monarchen und religiösen Anführer als Mäzene von Kunst und Wissenschaft agierten, übernehmen diese Rolle heute staatliche Behörden und Wirtschaftsführer. Die Visionäre der Wirtschaft können die Bedürfnisse und Technologien der Zukunft bereits voraussehen. Sie finanzieren Innovationen und fördern kulturelle Projekte, die ohne ihre Schirmherrschaft vielleicht nie hätten realisiert werden können.

Ich glaube, dass wenige kulturelle Projekte so wichtig und notwendig sind, wie solche, die auf dem aufklärerischen Geist der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit beruhen. Künstler und Schriftsteller lassen sich häufig aus anderen Bereichen inspirieren. Sie brauchen sich gegenseitig. Außerdem sind sie auf technische Fachleute angewiesen, um ihre Visionen mithilfe moderner Technik umzusetzen und an die Öffentlichkeit zu bringen. Zum Beispiel können wir dank neuer Anwendungen, wie dem Google Art Project, Kunstwerke aus den bedeutendsten Museen der Welt ganz bequem von zu Hause aus bewundern. Solche Projekte brauchen wir heutzutage besonders, angesichts unserer durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Mobilität. Panodyssey stellt eine innovative und grundsätzlich interdisziplinäre Plattform zur Verfügung, die kulturelle und technologische Interaktionen ermöglicht - das ideale Medium für internationale künstlerische Zusammenarbeit und Kreation. Wie alle künstlerischen Unternehmen ist es auf die Unterstützung der Regierungen und der internationalen Geschäftswelt angewiesen: Führungspersönlichkeiten, denen bewusst ist, dass die Kultur das wertvollste Erbe an zukünftige Generationen ist, in jeder Gesellschaft und Nation. Aus diesem Grund hat Panodyssey kürzlich die Organisation CREA (Creative Room European Alliance) gegründet, die von der Europäischen Kommission ideell und finanziell unterstützt wird. Denn wie schon zur Zeit der Aufklärung kennen kreative Schaffensprozesse auch heute keine nationale Grenzen und gedeihen durch die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den zahlreichen Bereichen der Künste und Geisteswissenschaften.“

 

Claudia Moscovici, Vertreterin von Panodyssey U.S.

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